Der Tanz auf
dem Vulkan

In diesen Kopfnüssen ist echt Feuer drin. Der Corona-Gipfel gestern war dagegen eher ein Glimmbrand.

In Österreich wird die Bewahrung des Erreichten gern als Fortschritt gesehen. In diesem Sinne war die Sitzung der Regierung gestern mit den Landeshauptleuten ein voller Erfolg. Irgendwann mittendrin rief der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in die Runde: „Nix wird aufgesperrt, nix wird zugesperrt“. Eigentlich hätte man den Tag mit diesem Motto ausklingen lassen können. Was gesagt werden musste, war gesagt. Am besten hätte Schützenhöfer nun Brettljausen für alle ausgepackt, ein paar Flaschen Uhudler entkorkt und den anderen zugeprostet: „Guat is gaungan, nix is g´schehn“.

So aber wurde noch ein paar Stunden weitergestritten und das auch noch teils in intimerem Rahmen. Knapp nach 16 Uhr schienen die Gespräche festgefahren, also klinkte sich Sebastian Kurz aus und ließ Rudolf Anschober allein mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Hans Peter Doskozil verhandeln. Burgenlands Landeshauptmann war gestern erstmals wieder bei einem Gipfel dabei, er nahm den Sessel, der am weitesten von Kurz entfernt stand.

Der Gesundheitsminister überstand den Termin ohne sichtbare Blessuren, er war jedenfalls in der Pressekonferenz danach noch in der Lage, wie gewohnt ein Taferl hochzuhalten, blieb aber ohne jeden Landgewinn. Österreich erlebte gestern nämlich, von vielen vielleicht unbemerkt, ein großes Comeback: Die Achse der Landeshauptleute ist wieder da. Und sie deichselte die Sache in ihrem Sinne.

Man muss sagen: Ganz weg waren die Regionalkaiser und ihre Kaiserin ja zu keiner Zeit, aber die Kraft von früher schien unerreichbar. Das Duo Michael Häupl und Erwin Pröll war in der Lage, mit einem simplen Achselzucken, dem Heben einer Augenbraue oder einem kurzen Anspannen der Stimmbänder, fix paktierte Einigungen in die Luft sprengen. Wenn sich dann noch Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer dazu gesellte, war die Burg überhaupt uneinnehmbar. Das Geheimnis: Das Duo oder Trio redete sich immer am Vorabend aus, was am nächsten Tag nach Ende der Diskussionen als gemeinsamer Beschluss am Papier zu stehen hatte. Keine Schlacht ging je verloren, meist fand gar keine statt.

Der politisch derart artikulierte Förderalismus geriet in eine Sinnkreise, als die alten Männer abtraten. Michael Ludwig musste erst seine Rolle finden, Hans Peter Doskozil seine Partei. Johanna Mikl-Leitner ist für Sebastian Kurz keine Gegnerin, sondern umhegt ihn liebevoll wie eine Kinderdorfmutter. Und Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer war eine Erfindung des Kanzlers, als der noch gar nicht Kanzler war. Es gab also schon noch einen Machtblock, der allerdings war aus Watteziegeln gebaut. Jetzt wurde Beton hineingegossen.

Seit gestern ist alles anders, die Bundesländer spielen nun ihre Macht wieder offen aus und Rudolf Anschober bekam das als Erster zu spüren. Der Gesundheitsminister wollte eigentlich Verschärfungen erreichen, die Osterferien in den Schulen verlängern, Zutrittstests in Geschäften haben, in Büros sollte ab zwei Personen eine FFPs-Maskenpflicht gelten. Er blitzte mit allem ab. Beim neuen „Trio Regionale“ sorgte er mit seinen Vorschlägen höchstens für Osterheiterung.

Kunstgebung

Die Niederlage war ihm in der Pressekonferenz nach dem Gipfel anzusehen und anzuhören, in der ZiB2 wurde sie auch ausgesprochen. „Ein Gesundheitsminister ist manchmal ein bisschen allein auf weiter Flur,“ sagte Anschober. „Ich dränge, ich drücke, ich fordere.“ Es fehlte nur noch, dass er anfügte „ich scheitere“, aber jeder Seher konnte sich das denken. „Ich brauche Entscheidungen, die breit getragen werden, ich brauche Entscheidungen, die von einer Bundesregierung getragen werden und ich will Entscheidungen, die auch von den betroffenen Ländern getragen werden,“ sagte der Gesundheitsminister, gestern erreichte er weder die Breite, noch die Länder, nicht einmal die Bundesregierung, deren Teil er ja eigentlich ist.

Es wurde keine „Notbremse“ gezogen, wie es Anschober am Wochenende noch dringend empfohlen hatte, man ging nicht einmal vom Gas. Das kann sich rächen. Auf Twitter schilderte gestern ein Wiener Oberarzt seinen Spitalsdienst. In Wien sind praktisch keine Intensivbetten mehr frei, 165 waren gestern belegt, so viele wie noch nie, drei mehr als in den Rekordtagen im Herbst 2020. Längst müssen Entscheidungen getroffen werden, wer noch ein Intensivbett bekommt und wer nicht. „Wir tun alles für Sie“, schrieb der Oberarzt, habe er zur Tochter eines Patienten gesagt, aber er stufte das selbst als Lüge ein, denn er konnte gar nicht mehr alles tun. Sämtliche Betten voll. Die Triage, kein Schreckgespenst, sondern Realität. Nicht mehr wegzuleugnen.

Anschober hatte trotzdem keine Chance. Wie es jeder erfahrene Politiker getan hätte, rettete er die Sitzung, in der es nichts zu gewinnen gab, indem er eine neue Sitzung anberaumte. Also trifft sich der Gesundheitsminister heute Abend erneut mit Ludwig, Mikl-Leitner und Doskozil, auch diesmal wird alles höflich ablaufen, Kurz wird wieder nicht dabei sein und die Beschlüsse, die fallen, werden bescheiden ausfallen, ohne dass sie eine Zier sind. Mehr Tests sollen kommen, mehr Grenzkontrollen zur Slowakei und nach Ungarn, die ganze Klasse in Quarantäne gesteckt werden, wenn es den ersten positiv getesteten Mitschüler oder die erste positiv getestete Mitschülerin gibt.

Sehen wir es zuversichtlich: Ostern 2020 durften wir gar nichts, Ostern 2021 nur mehr so gut wie gar nichts. Die Schanigärten öffnen doch nicht, die Restaurants auch nicht, was jetzt schon zu ist, bleibt geschlossen. Die Schulen bleiben offen, aber sie haben wegen der Osterferien ohnehin zu. Erst Ende April könnte es tatsächlich weitere Lockerungen geben, hört man, bis dahin will man weiterwursteln und hofft, die Zahlen auf diese Art zu senken, sie auszusitzen, daheim halt. Ich bin so skeptisch, wie ich schon vor einem Monat skeptisch war, als die ersten Öffnungen verkündet wurden. Aber es ist ja bald Ostern, die Zeit der Wunder. Vielleicht wundern wir uns heuer sogar schon ein paar Tage früher.

Doskoziel

Hygiene Austria

Hello everybody

Am Donnerstag und Freitag findet ein EU-Gipfel statt, erstmals seit Mitte 2020 nicht in Brüssel, sondern als Videokonferenz. So hat es Ratschef Charles Michel entschieden. Es geht natürlich um die Pandemie, dazu um den neuen Flüchtlingspakt mit der Türkei und die schwierigen Beziehungen zu Russland. Ein Thema allerdings emotionalisiert vorab mehr als alles andere und das könnte für uns bitter enden. Die „Financial Times“ enthüllte gestern, dass es Pläne gibt, Österreich nun gar keine Extradosen Impfstoff zukommen zu lassen und ich vermute, es war nicht explizit das, was Sebastian Kurz mit seiner jüngsten Attacke erreichen wollte.

Am 12. März hatte sich der Kanzler in einer eilig einberufenen Pressekonferenz über die Impfstoffverteilung der EU geärgert. Ein geheimer „Basar“ sei schuld daran, dass Länder wie Malta bereits 32,5 Prozent seiner Bevölkerung impfen konnten, Bulgarien aber nur 5,3 Prozent. Kurz versammelte die Gruppe der vermeintlich Zukurzgekommenen, Bulgarien, Tschechien, Slowenien, Lettland und Kroatien, um sich und präsentierte ein paar Tage danach gleich auch eine Lösung für das Problem, sie sah auch für Österreich eine Sonnenseite vor. Pfizer/BioNTech hatte sich nämlich bereit erklärt, 10 Millionen Impfdosen zusätzlich zu liefern. Aus diesem Kontingent wollte Österreich nun nicht wie vorgesehen 200.000 Dosen haben, sondern 400.000.

Nun schaut es so aus als würden wir gar nichts extra kriegen, vielleicht sogar weniger als wir schon fix hatten. „Die Financial Times“ zitierte gestern einen EU-Insider, dessen Botschaft war klar und deutlich: „Kurz bekommt nicht eine einzige Impfdose dazu“. Dafür soll ein Drittel des Kontingents an Lettland, Bulgarien und Kroatien gehen. Die Allianz der Zukurzgekommenen wäre damit wohl gesprengt und die EU hätte sogar ein gutes Argument dafür. Tatsächlich hat Österreich nämlich momentan keinen Rückstand bei den Liefermengen, sondern wir haben ziemlich genau so viel Impfstoff bekommen wie uns pro Kopf zusteht. Erst in den kommenden Wochen droht eine Schieflage, da aber ist der EU-Verteilgipfel längst vorbei.

Nicht jedes Land in der EU hat die Kritik des Kanzlers sportlich genommen, einige sind sogar richtig zornig auf uns. Schuld sei Österreich selber, weil es Impfkontingente nicht abgerufen habe, sagen sie und haben damit wohl recht. Vor allem Angela Merkel trägt uns die Attacke nach, Deutschland unterstützt nun den Plan, drei tatsächlich Zukurzgekommenen zu helfen, dafür Österreich und Lettland abzustrafen. Für uns hieße das: Von den 10 Millionen Extradosen geht ein Drittel an Lettland, Bulgarien und Kroatien. Die verbleibenden  6,6 Millionen Dosen sollen per Kopf an die übrigen Ländern verteilt werden. Auf Österreich entfielen damit 133.000 Dosen. Nicht 200.000 wie ursprünglich vorgesehen und schon gar nicht 400.000 wie gewünscht.

Fix ist natürlich noch nichts. Es sei noch keine Entscheidung gefallen, sagte das Kanzleramt gestern, es werde noch verhandelt. Überstimmt werden kann Österreich nicht. Wir können jede nachteilige Lösung blockieren. Jedes andere Land eine für uns vorteilhafte allerdings auch. Vielleicht sollte Kurz das neue „Trio Regionale“ mitverhandeln lassen. If you can beat Anschober, you can beat the world.

Damit will ich Sie auch nicht weiter aufhalten und lediglich noch mein Versprechen von Beginn einlösen. Vor ein paar Tagen brach auf Island der Vulkan „Fagradalsfjal“ aus. 300.000 Kubikmeter Lava strömten seither aus, das Naturschauspiel lockten Tausende Schaulustige an, die sich so nah an das Geschehen heranwagten, dass sich einige sogar an der Lava Zigaretten anzünden konnten.

Der Österreicher Christofer Kemperle schrieb mit gestern ein nettes Mail. Der Kärntner Dachdecker und Hobbyfotograf erzählte mir darin, dass er gerade auf Island sei. Er habe eigentlich Nordlichter fotografieren wollen, aber dann bekam der Vulkan Bauchweh, den Rest kennt man. Gemeinsam mit zwei Deutschen charterte Kemperle einen Helikopter und flog über den „Fagradalsfjal“. „Total unreal“ sei das gewesen, sagt er. „Im Heli wurde es immer heißer“. Er landete dann auf einer Anhöhe, nur 500 Meter vom Krater entfernt, und schoss wunderbare Fotos, ein paar davon darf ich Ihnen hier zeigen.

Schöne Aussicht

Ein Dachdecker am Dach der Welt

Lava da ...

... da auch

Ich wünsche einen wunderbaren Dienstag. Ich hoffe, die Bilder haben Sie ebenso fasziniert wie mich. Sie zeigen, dass es da draußen noch etwas anderes gibt als dieses depperte Corona, das vor einem Jahr ausbrach und uns zu verschlingen droht wie Lava. Wir werden das nicht zulassen. Die Erde ist zu schön und zu kostbar, um sie uns von einem Virus kaputt machen zu lassen.

Die Welt danach hat schon begonnen. Gestern um 22.27 Uhr twitterte Gerald Fleischmann, Medienchef von Sebastian Kurz: „Gibt pandemisch grad Wichtigeres, aber der Babyelefant hat grade ,The Masked Singer Austria´ gewonnen.“ Die Außerirdischen werden schön schauen, wenn sie sich einmal alte Videos von uns in die Hände kriegen.

Fotos:
Sebastian Kurz: Picturedesk, Joe Klamar
Demo: "Heute", Helmut Graf
Hans Peter Doskozil: "Heute", Helmut Graf
Johanna Mikl-Leitner: "Heute", Helmut Graf
Michael Ludwig: "Heute", Helmut Graf
Vulkan: Christofer Kemperle

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