Kickl, Kogler und der Swingerclub

So super startete Super-Österreich ins Superwahljahr.

Das neue Jahr begann für Österreich mit einer erhöhten Gefährdungslage. Kaum war die militärische Debatte um die Tauglichkeit von Graf Radetzky für das Neujahrkonzert überwunden, wurde dem nächsten heimischen Kulturgut der Marsch geblasen. Unserem Schnitzel, besser bekannt unter dem Künstlernamen „Schnitzi“, drohe das Ende, warnte der Landwirtschaftsminister in markerschütternden Worten. Falls ihnen auf die Schnelle nicht einfällt, wer momentan Landwirtschaftsminister ist: Jetzt zahlt sich das Nachdenken darüber auch nicht mehr aus.

Mittlerweile will dem Bröselteppich alle paar Monate irgendjemand aus irgendeinem Grund an die Wäsche. Das ist heikel, denn der Österreicher setzt einen etwaigen Entzug des Nationalgerichts mit einem allgemeinen Nahrungsmittelmangel gleich. Wenn also das Schnitzel fehlt, dann hat das seelisch tiefgreifendere Folgen als ein Ausbleiben etwa von Klopapiernachschub.

Um das Volk, als solches werden wir ja nun wieder gern bezeichnet, bei Laune zu halten, sollte das Bundesheer darüber nachdenken, eine eigene Kampfformation ins Leben zu rufen. Junge Rekruten könnten dann nicht nur zu Kavallerie, Infanterie oder Artillerie einrücken, sondern auch zur neu geschaffenen Panierterie. Das würde die aktuell beklagte hohe Zahl an Untauglichen schlagartig minimieren. Was gäbe es Ehrenvolleres als seinen Grundwehrdienst in einer Kompanie abzuleisten, die sich Verdienste um die Verteidigung des Schnitzels erwirbt?

Fürs Kalbswiener könnte eine eigene Eliteeinheit geschaffen werden, in der Machart den Navy Seals ähnlich. Mit brutalen Aufnahmetests, Schnitzeldrücken, Schnitzeldurchtauchen etwa oder Bewerber würden eine Nacht allein mit einem Schnitzel in eine Zelle weggesperrt. Wenn dann ein eigener Marsch für die Truppe hinzukäme, wäre das Glück perfekt und Radetzky könnte endgültig aus dem Programm des Neujahrskonzert gestrichen werden. Der 1. Jänner würde vom Dirigenten mit „Prosit Schnitzel“ begrüßt werden und das wäre für Österreich der einzig passende Start ins neue Jahr.

Ja wo ist denn das Schnitzel?

Über die Stelze gerechnet leben im Land 2,8 Millionen Schweine – gemeint sind ausschließlich vierbeinige Exemplare. Nur drei Prozent genießen das Privileg einer biologischen Haltung. Der Selbstversorgungsgrad mit Schweinefleisch beträgt 108 Prozent, Österreich kann sich also vollständig selbst durchbringen. Zumindest theoretisch. Weil aber keiner Füße, Schnauzen und Ohren will, werden diese Teile auf Weltreise geschickt, Karree und Filet im Gegenzug ins Land gekarrt, allein aus dem Hauptbezugsgebiet Deutschland Ware im Wert von 242 Millionen Euro pro Jahr. Die wenigsten Schweine haben Schwein im Leben.

Falls sie den Eindruck haben, wir wären auf dem besten Weg, alle Veganer zu werden, dann fühlen sie sich getäuscht. Es liegt zumindest noch eine lange Strecke vor uns. Pro Kopf gerechnet isst jeder 58,6 Kilo Fleisch im Jahr, dreimal so viel Schwein wie Rind und Kalb. Die Haltung der Tiere gilt als menschenunwürdig, 70 Prozent aller Schweine werden auf so genannten Vollspaltböden gehalten. Also nicht geschnäuzt und gekampelt auf Stroh wie in der Werbung, sondern auf Betonböden mit Streben, buchstäblich in der Scheiße, es hat keinen Sinn, das begrifflich zu behübschen. Diese Scheiße hat ganz simpel Kostengründe.

Am 7. Juli 2022 wurden die klassischen Vollspaltenböden verboten, als Bemessungsgrundlage der Geschwindigkeit für den Ausstieg wurde aber der Bereich Klimaschutz herangezogen. Alles geht also sehr pomali vonstatten. Komplett verboten sind die Vollspaltenböden erst 2040. Da Schweine im Alter von einem halben Jahr geschlachtet werden, profitiert erst die ungefähr 30. Enkelgeneration der aktuellen Stallbelegschaft von der Änderung. Dem Verfassungsgerichtshof schien das unter aller Sau, jedenfalls ein bisschen langatmig. Diese Woche gab er einer Beschwerde des Burgenlandes statt. Vollspaltböden müssen schneller weg, urteilten die Höchstrichter. Das aber spaltet nun Befürworter und Gegner voll.

Norbert Totschnig, so heißt der aktuelle Landwirtschaftsminister mit ÖVP-Stallgeruch tatsächlich, sah seine Brösel davonschwimmen. „Wir dürfen unser österreichisches Schnitzel nicht gefährden und uns von Importen aus dem Ausland abhängig machen“, warnte er. Von der Kompetenz her sind Schweine in Österreich allerdings in zwei Hälften geteilt. Für den Tierschutz ist nämlich nicht der Landwirtschaftsminister, sondern der grüne Sozialminister zuständig, fragen sie bitte nicht warum. Totschnig will sich jetzt mit Johannes Rauch ins Einvernehmen setzen, kündigte aber an, auch „mit den Betroffenen reden“ zu wollen. Ob er die Schweine ins Ministerium einlädt oder sich mit ihnen andernorts auf Augenhöhe unterhält, muss noch erörtert werden. Die Klärung wird aber sicher nicht auf die leichte Schweinsschulter genommen.

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Auch das Fernsehen veranstaltet derzeit Hofwochen, zuletzt waren die Spitzenkandidaten der drei stimmenstärksten Parteien in der ZiB 2 zu Gast. Seltsamerweise entwickelte sich daraus weniger eine Debatte über die Inhaltstiefe der Politikerantworten, gestritten wurde darüber, ob die beiden Interviewer nun saugut oder sauschlecht waren. Ich muss gestehen, mir ist das weitgehend powidl. Ich spechtle bei derartigen TV-Schaustücken gern, ob bei den Moderatoren die Frisur sitzt, die Krawatte falsch gebunden ist oder irgendwo ein Stück Frühstücksei klebt, sonst gilt meine Aufmerksamkeit ungeteilt den Parteichefs. Armin Wolf und Martin Thür stehen im Herbst schließlich nicht zur Wahl, zumindest der aktuellen Faktenlage nach nicht.

An drei Tagen dieser Woche traten der Reformkanzler, der Volkskanzler und der gegenwärtige Kanzler in der ZiB 2 auf. Es war ein erstes Abtasten, Andreas Babler hinterließ die meisten Rätsel. Er schien ohne erkennbare Agenda gekommen, steckte über längere Zeit in der Verteidigung fest, Alfred Gusenbauer wird ihm im Wahlkampf noch wie ein Mühlstein um den Hals hängen. Der aktuelle SPÖ-Vorsitzende wird vor allem an seiner TV-Präsenz gehörig arbeiten müssen. Er lehnte im Studio da wie ein Barbesucher, der abseits vom Smalltalk ein Baseballspiel am Bildschirm an der Wand verfolgt, redete viel zu schnell, teils nuschelnd, monoton. Als Saalredner ist Babler eine Macht, im Fernsehstudio wirkt er wie ohnmächtig. So wird er in den TV-Duellen für Kickl zum Pausensnack.

Es hat sich etwas verschoben in den letzten Tagen. Die Politik kehrte aus den Weihnachtsferien zurück, aber sie taumelte nicht in den Jänner hinein, das Hahnenkammrennen und den Opernball vor Augen, sondern sie wirkte wie von der ersten Minute an unter Strom gesetzt. Das Politikjahr begann nicht, es wurde entzündet. Ich gehe immer noch von einem Wahltermin am 29. September aus, aber in dieser Stimmung genügt ein Funke, ein böser Blick, ein falsches Wort, ein „trau dich doch“ und alles fliegt uns um die Ohren. Das ist auch an den Wortmeldungen abzulesen. Der Kanzler spricht nicht mehr von einer Wahl im Herbst, sondern nur mehr vom „Plan“, sie zu diesem Termin abzuhalten. Dem 29. September wurde ein Downgrade verpasst.

In dieser Gemengelage hat ein Mann still, heimlich und leise die Hemdsärmel aufgekrempelt, wie er sie immer aufkrempelt, wenn es für ihn um etwas geht. Werner Kogler ist ein alter Hase im Geschäft, sein Meisterstück aus Sicht seiner Neigungsgruppe lieferte ab, als er Sebastian Kurz aus dem Amt bugsierte, ohne dass der türkise Kanzler das so wirklich mitbekam. Nun hat sich Kogler gegen Ende seiner politischen Karriere hin ein Ziel gesetzt: Eine mögliche Kanzlerschaft von Herbert Kickl zu verhindern. Noch im Jänner will der grüne Vizekanzler Gespräche mit anderen Parteien, aber auch mit Organisationen aus der Zivilgesellschaft aufnehmen, um einen Schulterschluss gegen die FPÖ zustande zu bringen. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge und das ohne Sattel.

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Grund fürs Aufsatteln liefern die Wahlumfragen, in denen die FPÖ seit längerer Zeit wie ein Zementsack unangefochten auf Platz 1 liegt. Das geschah nicht aus heiterem Himmel. Am 19. Juni 2021 wurde Herbert Kickl FPÖ-Vorsitzender. Er übernahm die Partei bei 18 Prozent und zunächst tat sich nichts. Der Höhenflug begann erst ein Jahr später im Frühjahr 2022, als die Chaospolitik der Regierung in der Coronazeit die Freiheitlichen wachküsste. Das Hü-Hott bei Lockdowns und Impfpflicht hat den Blauen Flügel wachsen lassen, zeigen Umfragen über die Jahre von „Profil“ und „Heute“.

Im Dezember 2022 zog die FPÖ an der SPÖ vorbei, im März 2023 erklomm sie die 30 Prozent, seitdem verharrt sie dort. Offiziell haben die anderen Parteien das Rennen um Platz 1 noch nicht aufgegeben, hinter den Kulissen aber geht kaum jemand mehr davon aus, dass Kickl noch abgefangen werden kann. Nun gilt als Ziel, ihn als „Volkskanzler“ zu verhindern. Und da kommt Kogler ins Spiel.

Der grüne Vizekanzler möchte in den nächsten Wochen auf SPÖ, ÖVP und Neos zugehen, um im ersten Schritt eine gegenseitige sprachliche Abrüstung zu erreichen. Ein allzu verletzender Wahlkampf könnte dafür sorgen, dass es nach dem 29. September keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit gibt, das gilt es zu verhindern. Die im März beginnenden U-Ausschüsse, deren Installation schon an sich nicht von großer strategischer Weitsicht getragen war, erweisen sich auch aus diesem Blickwinkel heraus neuerlich als ziemlicher Mumpitz.

Kogler sucht aber nicht nur den Kontakt zu den anderen Parteien, sondern auch zu den Sozialpartnern, Religionsgemeinschaften, Interessensgruppen, salopp gesagt zu allen Influencern des öffentlichen Lebens abseits der Freiheitlichen. Für einige wird die Positionierung sicherlich zur Gratwanderung werden, für Medien birgt sie die Gefahr der Vereinnahmung.

Der ÖVP kommt bei der „Allianz gegen Kickl“ eine Schlüsselrolle zu. Kanzler Karl Nehammer hat für sich eine Koalition mit dem FPÖ-Chef ausgeschlossen, eine Zusammenarbeit mit dessen Gesinnungsgemeinschaft allerdings nicht. Und was passiert in der Volkspartei, wenn Nehammer am Wahltag Geschichte ist? Aus ÖVP-Sicht scheint es verlockender, sich den Freiheitlichen an die Brust zu werfen, als sich einer vielfarbigen Ampel als kleines Licht anzudienen. Wir steuern auf bunte Monate zu.

In diesen bunten Monaten werden alle Parteien außerhalb der FPÖ gut beraten sein, sich von ihrem kicklzentrischem Weltbild zu lösen. Wie schon in den Zeiten eines Jörg Haider tanzt die gesamte österreichische Innenpolitik momentan um den Chef der Freiheitlichen herum wie um eine Weihnachtstanne. Jede politische Idee wird danach bewertet, ob sie Kickl nützt oder schadet. Kickl steht im Mittelpunkt jeder Debatte, egal ob er an ihr teilnimmt oder nicht. Er wird dämonisiert, zur Sphinx mystifiziert, für unschlagbar erklärt, was er tut, gilt als Garant für Erfolg, was er nicht tut, braucht man selbst gar nicht erst anzupacken. Die Themen von Kickl dominieren die Landschaft, seine Standpunkte gelten als Ausgangpunkt und Ende jeder Diskussion. Ich sage es jetzt einmal direkt: Wer nicht die Eier oder Eierstöcke hat, also ausreichend genug Selbstvertrauen, um abseits davon eine klare, eigene Positionierung zu finden und sie bei Wind und Wetter zu verteidigen, ist ab jetzt in einer anderen beruflichen Stellung vielleicht besser aufgehoben.

Auf zum letzten Gefecht!

An Selbstvertrauen mangelt es der FPÖ nicht und das war an diesem Samstag deutlich zu sehen. Im „Schwarzl-Freizeitzentrum“ in Premstätten bei Graz hielten die Freiheitlichen ihr „Neujahrstreffen“ ab. Die 2.000 entfesselten Fans waren aber nicht zur Sause gekommen, um das neue Jahr zu treffen, sondern Herbert Kickl. Das musste geprobt werden, und zwar ausführlich. Dafür verantwortlich wie immer: Die Band rund um John Otti, dem Taylor Swift der FPÖ.

In der tief in blaues Licht getauchten Halle legte Taylor Otti mit „Pretty Belinda“ los, später stießen „Marmor, Stein und Eisen bricht“ zur Runde, fürs kurz Innehalten „You Raise me Up“ von „Secret Garden“. Am tauglichsten zur Ballermann-Mitsingerei befand die aufgekratzte Anhängerschaft aber eindeutig die deutsche Version des Smokie-Gassenhauers „Living Next Door to Alice“. Refrain: „Ja, wir stoßen jetzt an, mit Bier um Bier bis hell is (Hell is, g´feiert wird, bis hell ist).“

Dazwischen wurde das Fahnenschwenken geübt, um „unseren Herbert gebührend empfangen“ zu können, und das Hochhalten von Taferln, drei Versionen wurden ausgegeben: „Kickl, wer sonst?“, „Neustart 2024“ und „Kickl macht´s“. Das Saalpublikum sollte nun auf die Bänke steigen. „Das geht schon super“, rief John Otti ins Publikum, er bildet mit Werner Otti, Jürgen Otti und Jörg Otti die John Otti Band und ehe er „Wir sind eine Große Familie“ intonierte, kündigte er an, dass Herbert Kickl 3.000 Jahre regieren werde. Mir kommt das ein bisschen lang vor, aber jemanden mit 1.000 Jahren hatten wir ja auch schon.

Dann ist es so weit. „Jeder kennt ihr hübsches Gesicht von FPÖ TV, unsere Lisa“, ruft Otti und Lisa Gubik, Obmann-Stellvertreterin der FPÖ-Ortsgruppe Ebreichsdorf, entert in ihrer Funktion als Moderatorin die Bühne. Spätestens jetzt ist zu merken: Medien machen die Blauen am liebsten selbst, FPÖ TV überträgt die Veranstaltung live, allein auf YouTube hat die Partei 200.000 Abonnenten.

„Wie schauts aus“, krächzt Lisa Gubik in den Saal, „wollt ihr einen Volkskanzler Kickl?“ Eine Antwort wartet sie erst gar nicht ab, sondern fährt fort: „Dann holen wir ihn jetzt rein“. Fanfarenmusik, die Kamera dreht auf Kickl, er schwenkt eine riesige Österreichfahne, zieht ein wie Michael van Gerwen bei der Darts-WM ins Ally Pally. An seiner Seite Mario Kunasek, Spitzenkandidat der FPÖ bei der Steiermarkwahl im Herbst, an diesem Tag ist er in seiner Heimat höchstens eine Randnotiz.

Tag der Fahne

Nach ein paar Rednern ist Herbert Kickl endlich dran, Wunderkerzen sprühen, die gut geölten „Herbert“-Sprechhöre sind zu hören, schnell ist klar: Hier sind keine Excel-Listen nötig, um den Parteichef identifizieren zu können. Kickl redet fast eine Stunde, im Nachgang las ich häufig, er sei aggressiv und hetzerisch und menschenverachtend und böse gewesen, ich empfand das nicht so. Zumindest nicht für Kickl-Verhältnisse. Zwischendrin sprach er sogar von der „Familie Österreich“, in der auch „gut integrierte Zuwanderer, die hier Wurzeln geschlagen haben und die wissen, wie man sich aufführt, ihren Platz haben“. Der Applaus dafür blieb mager. Es passiert nun eher, was ich erwartet hatte. Kickl beginnt damit, sanft in die Mitte zu rutschen, für die ÖVP wird der Platz immer enger.

Natürlich, Schalmeientöne waren nicht zu hören vom selbst ernannten „Volkskanzler“. Nehammer nannte er „dead man walking“, Babler „Bla bla“, Kogler „zernudelt“, Benko einen „Freier und Zuhälter der Huren der Reichen“, Gusenbauer seine „fette Spinne“. Dem „Swingerclub der Macht“ sagte er den Kampf an, er werde „den Stier bei den Hörnern packen und zu Boden ringen“, dabei sei ihm „Gottvertrauen, der Beistand von oben wichtig“. Er sei „der einzige Normalo im Haufen der Systemlinge“ und „wenn ich als rechtsextrem beschimpft werde, dann trage ich diese Beschimpfung wie einen Orden“. Den politischen Gegnern empfahl er, als „Einheitspartei zu kandidieren, als „Liste Volksverrat“ oder „Antiösterreichische Einheitsfront“, dem Bundespräsident Mäßigung. Er residiere zwar in der Hofburg, deswegen sei er noch lange kein Kaiser.

Alles in allem, eine Mischung aus Aschermittwochrede und Kalauern auf Flughöhe so mancher Faschingssitzung. Zu Ende gebracht mit einem Sinnspruch von Franz von Assisi und zwei Bundeshymnen, der offiziellen und „Immer wieder Österreich“. Gesungen natürlich vom blauen Taylor Swift.

Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag. Wieder etwas lang, ich weiß.

Fotos:
Herbert Kickl: „Picturedesk“, Erwin Scheriau
Norbert Totschnig: „Heute“, Helmut Graf
Andras Babler, Kickl, Karl Nehammer: Screenshot „ORF“
Werner Kogler: „Heute“, Helmut Graf
Herbert Kickl: „Picturedesk“, Erwin Scheriau

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Wie der Kanzler (k)ein Wunder vollbrachte
Wir husten dem Christkind was
Ärger unterm Weihnachtsbaum
Grippe, Corona, ein Minister und ein böser Verdacht
Die Republik und ihr Benkomat
Die ÖVP und ihre 23 Milliardäre
Der stille Sieg des Kammerjägers
Wird Babler jetzt Volkskanzler?
Jetzt oder nie
Klogänge und andere zentrale Notwendigkeiten
„Sind Sie ein fader Typ, Herr Minister?"
Ludwigs Hafen
Grenzgänge
Der Burgerking vom Ballhausplatz
Auftakt zum Schlussakkord
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