Diese 13 Bilder aus Hongkong lassen dir das Blut in den Adern gefrieren

Mehrere tausend chinesische Truppen wurden am Donnerstag bei einem Sportstadion in der Stadt Shenzhen an der Grenze zu Hongkong gesichtet.

In chinesischen Staatsmedien war von "einer klaren Warnung an Randalierer in Hongkong" die Rede. Es soll sich um eine Übung der chinesischen Militärpolizei handeln.

Gepanzerte Fahrzeuge und Truppentransporter fuhren ins Shenzhen-Bay-Stadion. Satellitenbilder vermittelten einen Eindruck davon, wie viele Militärfahrzeuge dort geparkt worden waren.

Zum Wochenstart war es erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und der Polizei gekommen.

Auslöser der Proteste war ein Gesetzentwurf der Regierung zur erleichterten Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China.

Die Polizei setzte Tränengas ein. Zahlreiche Demonstranten wurden verletzt.

Medienberichten zufolge wäre es beinahe zu einem ersten Todesfall gekommen. Als gewaltbereite Demonstranten einen Polizisten in Kampfmontur in die Ecke getrieben haben, soll dieser seine Pistole gezogen und auf die Angreifer gezielt haben, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung". Kollegen hätten den Mann gerade noch rechtzeitig aus der wütenden Menge herausgezogen.

Tausende Regierungskritiker hatten am Dienstag den Flughafen in Hongkong lahmgelegt.

Dutzende Beamte mit Schlagstöcken, Helmen und Schilden drangen in den besetzten Flughafen ein und gingen hart gegen die Aktivisten vor.

Nach einem Bericht der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" wollten die Einsatzkräfte einen Mann befreien, der über Stunden von Demonstranten festgehalten worden war. Die Aktivisten sollen ihn beschuldigt haben, ein Agent vom chinesischen Festland zu sein.

Viele Demonstranten trugen Augenklappen, teils mit künstlichem Blut beschmiert, um auf die schwere Augenverletzung einer Aktivistin aufmerksam zu machen. Sie war bei Ausschreitungen am Wochenende von einem Gummigeschoss der Polizei getroffen worden.